FuPa.net: TSV Schott: "Hoch verdienter" Sieg gegen Wormatia

24.10.2026
Mainzer 3:1 ist ein deutlich zu knappes Resultat +++ Wormser Trainer: "Waren nicht ebenbürtig"

Bei Torhütern spricht man gern von eigentlich unhaltbaren Bällen, die dann doch pariert werden. Es gibt auch vermeintlich ungewinnbare Zweikämpfe. Einen solchen entschied, mal wieder, Maurizio Robotta an der Außenlinie für sich. Und leitete damit den Treffer seines TSV Schott Mainz zum finalen 3:1 (2:1) im Rheinhessen-Duell der Oberliga gegen Wormatia Worms ein.

Es waren die Zweikämpfe, die direkten Duelle, die den Unterschied machten. Die Wormser waren, so wie ihr Trainer Artur Lemm es gern sieht und die Mannschaft es eigentlich auch umsetzen will, auf aktives Verteidigen Mann gegen Mann aus. Und scheiterten, weil sie viel zu viele dieser Duelle entweder gar nicht erst gefunden oder verloren haben. Mit ihrem neulich als „Mainzer Karussell“ bezeichneten Spielstil voller Rochaden und Tiefenläufe wirbelten die Platzherren die Gäste in Durchgang eins derart durcheinander, dass die häufig gar nicht mehr zu wissen schienen, wo ihnen der Kopf steht.

Während der Tabellenzweite in fast vollständiger Besetzung nahe am Optimum spielte, gelang dem VfR dies ohne eine Handvoll Stammkräfte ganz vorne und ganz hinten nicht. Der 19-jährige Mendim Crnaveri, vorige Woche gegen Eisbachtal (7:0) Startelf-Debütant, war hinten rechts völlig überfordert und wurde noch vor dem Seitenwechsel erlöst. Kein Zufall, dass die ersten drei Mainzer Großchancen über Linksaußen Righteous Vodi initiiert wurden, ebenso wie das 1:0. Vodi zieht nach innen, Querpass im Rückraum auf Fabian Messina, ein Haken, Flachschuss an den kurzen Innenpfosten (16.).

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