Nibelungen Kurier: Erster Test gelang bestens

29.06.2026

Von Marcus Diehl › Die erste schweißtreibende und intensive Trainingswoche ist vorbei. Sie fand mit dem ersten Testspiel am Samstag gegen die SG Hüffelsheim 1946  ihren Abschluss – mit einem Ergebnis, mit dem in dieser Höhe nicht zu rechnen war. Beim ambitionierten Verbandsligisten holte sich der VfR Wormatia Worms, einen 9:1 (3:1)-Erfolg. Anpfiff war wegen der Temperaturen bereits am Morgen um 10 Uhr, mit schweren Beinen, aber es war ja nur ein Testspiel, bei dem wurden 4 x 20 Minuten gespielt wurde.  Es ging um die verschiedensten Dinge und nicht nur um das Resultat. Aber neun Tore müssen erst einmal erzielt werden! 

Von den Neuzugängen fehlten Nathan Büker, Ufuk Kömesgütlü und Emre Sah. Vom Stamm war Felipe de Oliveira nicht dabei. Leider hat er sich bei einem U20-Lehrgang in Guatemala das Kreuzband gerissen, neben Leo Klein bereits der zweite langfristige Ausfall im Kader. 

Mit zwei Teams antreten
Trainer Artur Lemm wollte mit zwei Teams antreten, die sich in der Partie abgewechselten. Mit Finn Scheufele und Emanuel Chan Rodriguez-Ibarra aus der U21 mit zwei Testspielern wurde der Kader aufgefüllt. Es geht ja auch noch um die Belastungssteuerung. 

In den ersten sieben Minuten war Lemms Team nicht auf dem Platz. Die Gastgeber nutzten ihre zweite große Torchance zur Führung, danach agierten sie spielbestimmend. Im ersten Viertel wurden noch mehrere Hochkaräter ausgelassen. 

Mit dem Ausgleich war das dann ausgebügelt. Wormatia hat die Partie komplett beherrscht. Bis zur Halbzeit trafen zweimal Omar Hashem Sayed und Mendim Cernaveri. Danach traf der Ex-Wormate Malik Yerima mit einem Eigentor, Belel Meslem (3 x), Isaac Okwubor und Mert Özkaya. 

Trainer Lemm „sehr zufrieden“
Für den neuen Coach war das Spiel doch etwas Besonderes. Immerhin stand er zum ersten Mal als Trainer bei der Wormatia an der Außenlinie. „Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Artur Lemm. Das Team habe die Vorgaben schon sehr gut umgesetzt. 

Dies gilt aber auch für die erste Trainingswoche. Nach dem Stotterstart mit dem 5.000-Meterlauf hat Lemms Team sich prächtig präsentiert. Das geplante Programm wurde vollauf durchgezogen – natürlich den hohen Temperaturen angepasst. „Begeistert“ zeigte sich der Coach mit den Trainingsbedingungen. „Mein großes Lob für den TuS Weinsheim. Der Rasen ist in einem Top-Zustand, das Gelände super. Alles beste Bedingungen, um hier zu arbeiten, mein Kompliment.“  

Am Mittwoch geht es um 19.30 Uhr zum SAT-Cup nach Pfeddersheim gegen den Oberliga-Aufsteiger TuS Mechtersheim. Das scheint eine eine Herkulesaufgabe zu werden. Der TuS ist kein „normaler“ Neuling, er hat Größeres vor – und dies anscheinend so schnell wie möglich.