Nibelungen Kurier: Nicht nur elf Spieler, sondern der ganze Kader

23.06.2026

Von Marcus Diehl › Die Wormatia startete den Auftakt in die Saison 2026/27. Trainer Artur Lemm lud zu einem 5000-Meter-Lauf ein. Auf der Aschenbahn in der EWR-Arena versammelten sich etablierte Spieler, Neuzugänge und Testspieler. Andere weilten noch im Urlaub, wie Luca Pedretti. Er war bis Mitte Juni noch mit dem VfR Mannheim aktiv. Der zweite Neuzugang vom VfR, Raphael Akoto, war dagegen vor Ort. Er wird im Laufe der Vorbereitung seine kleine Auszeit bekommen. Auf der Tribüne nahmen einige Schaulustige Platz, die das gleiche vernahmen wie der neue Coach. Denn der Start war nicht ganz nach seinem Geschmack. Die Anzahl der Akteure, die durch den Lauftest fielen, waren einfach zu viele. „Ich hätte gehofft, dass der Fitnesszustand etwas besser wäre.“ Ein Problem sieht er aber noch nicht. Die nächsten Wochen bis zum Saisonstart werden aber hart werden. Die Trainingsgestaltung wird sich jedoch nicht nur auf das Laufen beziehen. „Bei mir geht fast alles mit dem Ball, eintönige Läufe sind nicht mein Ding“, so der Coach. Eine Wiederholung des Fitnesstest wird es aber trotzdem noch einmal geben. Während Ufuk Kömesögütlü nach wenigen Runden mit Problemen bei der Muskulatur ausgebremst wurde, zeigten sich Nasir Zaatan (VFB Gießen) und Isaac Okwubur (VfR Mannheim) von ihrer besten Seite. Gerade erst verpflichtet, präsentierten sie sich als eine der Besten. Beide gehören zur Kategorie „Attacke“. Während Nasir über die Außenbahnen wirbeln soll, ist für Isaac die Sturmmitte vorgesehen.

Im Laufe der Woche könnten weitere Verpflichtungen festgezurrt werden, im Spielerkader wie auch im Betreuerstab. Ab Dienstag geht es nun nach Weinsheim. Die Trainingszeiten sind Dienstag und Donnerstag ab 19 Uhr, an den anderen Wochentagen schon um 18 Uhr. Der erste Test steigt am Samstag um 14 Uhr in Hüffelsheim. Die Einheiten werden kein Zuckerschlecken werden. Auf die heißen Temperaturen wird natürlich reagiert, aber die Akteure mit Rückstand werden mit Zusatzschichten versuchen müssen, auf ein höheres Level zu kommen. Denn für die angedachte Spielweise braucht Artur Lemm nicht nur elf Spieler, sondern den ganzen Kader.