wormatia.de: Am Ende wird’s nochmal eng

09.10.2025

Beim 3:2-Erfolg in Dudenhofen zeigen die Wormaten einen lange souveränen Auftritt, dann machen die Gastgeber Druck und lassen den VfR nach dem Anschlusstreffer nochmal zittern. Nach 97 Minuten ist das Viertelfinale dann gesichert.

Das Punktspiel vor anderthalb Wochen begann mit einer Druckphase des FVD, diesmal gelang dem VfR die frühe Führung. Hoffmann hatte über den Ball getreten, der nachsetzende Laurenz Graf deshalb freie Bahn und sein Flachschuss landete zum 0:1 im Tor (4.). Auch den Gastgebern gelang mit der ersten Chance gleich ein Treffer, bei einem Eckball versuchte es Handrich auf gut Glück mit dem Rücken zum Tor, in hohem Bogen senkte sich der Ball zum Ausgleich neben den Pfosten (19.).

Es war ein munteres Spiel, das die Wormaten nun mehr und mehr an sich rissen. Nach einigen Halbchancen fiel dann endlich die erneute Führung. Tom Fladung nahm den Steilpass von Vasileios Siontis herausragend an, legte nach innen und Marc Nauth traf aus der Drehung zum 1:2 (38.). Vier Minuten später zeigte der Schiedsrichter dann auf den Punkt. Mert Özkaya war von Irfan Catovic zu Fall gebracht worden und verwandelte den fälligen Elfmeter sicher selbst zum 1:3-Halbzeitstand.

Der VfR kam gut aus der Pause und ruhte sich nicht auf der Führung aus, Nauth zwang Torwart Klein abgefälscht zum Eingreifen (52.). Die 63. Minute wirkte dann als Mutmacher für Dudenhofen: Scharfenberger rutschte eine Hereingabe über den Fuß, der Ball hoppelte an den Pfosten. Nun waren die Hausherren wieder im Spiel und in den letzten zwanzig Minuten der regulären Spielzeit auch das dominantere Team. Tobias Edinger im Tor war mehrmals gefordert (73., 74., 78., 81.), dann hatte der Dauerdruck schließlich Erfolg. Gleich vier Angreifern sah sich Edinger bei einer Flanke plötzlich gegenüber, verschätzte sich und im dritten Nachschuss erzielte Albrecht den Anschlusstreffer (86.).

Nun war Zittern angesagt, auch weil der Schiedsrichter die ursprünglich angezeigte Nachspielzeit fast verdoppelte. Knapp flogen ein Distanzschuss (89.) und ein Freistoß (90.+2) vorbei, dann verhinderte Torwart Klein die Entscheidung durch den eingewechselten David Schehl (90.+6). Als Albrecht schließlich eine letzte Dudenhofener Ecke vorbeiköpfte (90.+8), war es endlich geschafft und der Einzug in die nächste Runde gesichert.

Es ist zwar erst die Hälfte des Achtelfinales gespielt, die Auslosung des Viertelfinales findet aber bereits morgen um 11 Uhr statt, live auf den Social Media Kanälen des SWFV. Der Fokus liegt jetzt aber erst einmal auf dem Spitzenspiel am Samstag, wen