FuPa.net: Wormatia in Gau-Heppenheim: Ein früher und ein später Schock
10.09.2026Ein schlimmer Zusammenstoß, kämpferische Wormaten und Auswirkungen für das Heimspiel gegen TuS Koblenz: So lief der Wormatia-Auftritt in Gau-Heppenheim gegen Gau-Odernheim
Gau-Odernheim/Worms. Positives, aber auch mehrere schlechte Nachrichten: Das Oberligaduell des VfR Wormatia Worms beim TSV Gau-Odernheim (3:3) lässt sich aus Wormaten-Sicht in verschiedene Abschnitte trennen.
Der erste Schock
Wenige Augenblicke nach dem Anpfiff des Schiedsrichters knallten die Wormatia-Kapitäne Tom Fladung und Laurenz Graf heftig aneinander. Für die Wormatia-Leader bedeutete der Zusammenprall das frühe Aus und an der Seitenlinie steckten die Wormatia-Trainer um Chefcoach Artur Lemm die Köpfe ob des weiteren Vorgehens zusammen. „So früh zwei der wichtigsten Spieler zu verlieren, ist natürlich schlimm“, sagt Lemm, der auf die Ausfälle mit den Einwechslungen von Aziz Alagi und Belel Meslem reagierte.
Mit dem Aus der beiden Topspieler fehlten den Wormsern nicht nur Ruhe am Ball und viel Gespür für die zweiten Bälle (Tom Fladung), sondern auch Emotionalität sowie Kopf- und Zweikampfstärke (Laurenz Graf). Auch den Plan, im Spiel mit dem Ball über Graf regelmäßig für Entlastung zu sorgen, mussten Lemm und Co früh acta legen. Per Krankenwagen ging es für die Wormatia-Spieler ins Krankenhaus, wo ihre Verletzungen versorgt und genäht wurden. Tom Fladung erlitt eine Gehirnerschütterung mitsamt Platzwunde, Laurenz Graf hat sich die Nase gebrochen.
