Nibelungen Kurier: Es bewegt sich was

19.03.2026

Von Marcus Diehl › Für Wormatia-Verhältnisse ist die Zusammenstellung der Oberliga-Mannschaft für die neue Saison schon recht weit vorangekommen. Wichtige Leistungsträger verlassen den Verein. Im Gegenzug haben auch wichtige Spieler auf dem Platz ihren Vertrag verlängert. Mit Tobias Edinger und Luca Baderschneider verlassen zwei Stammkräfte den VfR. Die Gründe sind nachvollziehbar. Beide setzen mehr auf die Familie und das berufliche Umfeld. Vor allem Luca fehlte in dieser Saison wegen seines Berufs schon einige Male. Sie wechseln zusammen zur SG Hüffelsheim. Mit Nik Rosenbaum im Sommer und Malik Yerima im Winter, erhöhen sie das Kontingent ehemaliger Wormatia-Akteure. Es ist kein Geheimnis, dass Hüffelsheim ein sehr ambitioniertes Projekt angeht und in den nächsten Jahren nach oberen Gefilden strebt.

Kleines gesundes Fundament
Ein Ausverkauf der Stammkräfte ist aber nicht in Sicht. Diese Woche wurden die verlängerten Verträge von Tom Fladung, Laurenz Graf und Nikolas Obas vermeldet. Damit bleiben beide Kapitäne der Wormatia treu. Dass Laurenz Graf und Nikolas Obas in ihre dritte Saison im Trikot der Wormatia gehen, zeigt, dass nicht alles schlecht im Verein sein kann. Alle drei sind absolute Führungsspieler. Dazu stellt sich noch Leo Klein, der als einziger im momentanen Kader im vergangenen Jahr einen Vertrag bis 2027 unterschrieben hat. Mit Nico Jäger, Raldo de Oliveira, Vasileios Siontis und Lukas Sundin ist ein kleines, gesundes Fundament gelegt. Natürlich dürfen noch weitere Stammkräfte verlängern und etliche Verstärkungen geholt werden. Der sportliche Leiter Aydin Ay: „Das in den Medien kursierende Gerücht, dass wir Ibrahim Katende von Basara Mainz verpflichtet haben, kann ich nicht bestätigen.“ Zwei externe Spieler haben einen Vertrag beim VfR unterschrieben. Sie werden in gegebener Zeit bekannt gegeben. So ist es mit den Spielern und den Vereinen abgesprochen. „Wir sind in Gesprächen mit den restlichen Akteuren im Kader und natürlich auch bei weiteren Neuzugängen. Die Angebote liegen vor“, sprach Aydin Ay.  

Jeder Fußballkenner weiß, dass viele Faktoren eine Rolle dabei spielen. Egal ob es Familie, Beruf oder sportliche Perspektive als Grund aufgeführt wird – am Ende spielt das Geld immer die größte Rolle und der Einfluss durch „Dritte“ ist enorm. Die Strahlkraft von Traditionsvereinen ist schon lange kein Grund mehr, das Trikot zu tragen.