Nibelungen Kurier: VfR ist gut vorbereitet
01.03.2026Von Marcus Diehl › Der Start in die Rückrunde kann beginnen. Der VfR Wormatia Worms ist gut gerüstet, um in der Oberliga eine Aufholjagd zu starten und für einen guten Saisonabschluss zu sorgen. Beim Verbandsligisten Rot-Weiß Walldorf II holten sie einen 8:1 (5:0) Erfolg.
Trainer Anouar Ddaou, war mit dem Auftritt seiner Truppe sehr zufrieden. „Eine gute Leistung von uns über die kompletten neunzig Minuten. Die Abläufe haben gestimmt, das haben sie sehr gut gemacht.“ Die Vorgaben waren ganz einfach. Für den Coach war es wichtig, genau das umzusetzen, was in den letzten zwei Wochen einstudiert worden war – das Spiel mit dem Ball und wie daraus die aufkommenden Räume bespielt werden können. Das haben sie bestens ausgenutzt, denn nach dreißig Minuten stand es schon 3:0. Einige Chancen wurden dabei noch vergeben. Erfreulich, dass die fünf Treffer bis zur Pause durch die Offensivkräfte erzielt wurden. In der Vorbereitung zeigten sie sich sehr treffsicher. Je zweimal Niklas Meyer und David Schehl und Mert Özkaya waren die Torschützen.
Mit einem Doppelpack nach der Pause traf mit Nico Jäger eine weitere Offensivkraft. Den achten Treffer erzielte Jabez Makanda. Beim Ehrentreffer war Torhüter Tobias Edinger machtlos. Im Laufe der Testphase kam die Mannschaft immer besser in Tritt. „Wir haben schon zu Beginn gute Spiele gemacht, nur die Ergebnisse waren nicht die erhofften“, sprach Anouar Ddaou. Mit der Vorbereitung ist der Coach sehr zufrieden. Die Mannschaft hat gut mitgezogen und ist in einem Topzustand. Zuletzt haben die Ergebnisse gestimmt und die Leistung wurde sukzessive gesteigert.
Viele Optionen, Blick nach oben
Was die Startelf für den Samstag betrifft, ist noch keine finale Entscheidung gefallen. Es haben sich einige Optionen aufgetan. Was natürlich sehr erfreulich ist, wenn der Druck von der Bank größer wird. Einige Fragezeichen stehen noch im Raum. Laurenz Graf könnte mit einer Knieverletzung ausfallen und Felipe Ralda de Oliveira musste am Samstag mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden.
Ein realistisches Ziel sollte der dritte Tabellenplatz sein. Dabei beträgt der Rückstand acht Punkte. Bei vier bis fünf Absteigern beträgt der Vorsprung ebenfalls acht Punkte. Darauf sollte aber kein Augenmerk gelegt werden. Der Blick dürfte normalerweise nur nach oben gehen. Für die restliche Spielzeit hat das Team seine eigenen Erwartungen. Es soll eine Spielidee erkennbar sein. Die Auftritte dürfen dominanter ausgeführt werden und dabei die nötigen Punkte holen. Anouar Ddaou: „Wir wollen alle Möglichkeiten aus uns herausholen.“
Neue Wege für Stürmer
Das Team soll weiter zusammenwachsen. Was bei den zwei bekannten Abgängen und möglicherweise weiteren Abgängen, etwas schwierig werden kann. Die beiden Stürmer, Noah Maier und Marc Nauth, haben für sich beschlossen, in Zukunft andere Wege zu gehen. Vor allem der Abgang von Marc Nauth schmerzt. In Sachen Kampf und Einsatz war er immer vorbildlich aufgetreten. Nun wechselt er innerhalb von zwei Jahren, zum dritten Oberligaverein. Nach je einer Saison beim 1. FC Kaiserslautern II und der Wormatia steigt er beim nächsten Topclub, dem FK Pirmasens, ein. Bei seinem Wechsel im Sommer, sah Marc viel Potenzial bei der Wormatia. Die gleichen Worte nutzte er bei seiner Vorstellung in Pirmasens. Das Potenzial ist beim neuen Verein scheinbar höher als beim VfR.
Nächstes Spiel
Am Samstag geht es zum Jahresauftakt nach Diefflen. Um 15.30 Uhr startet die Partie. Die Gastgeber stehen auf einem Abstiegsplatz, konnten aber im Nachholspiel gegen Koblenz immerhin einen Punkt erspielen.
