Nibelungen Kurier: Die Form kommt!

23.02.2026

Von Marcus Diehl › Zweiter Sieg für den VfR Wormatia Worms in der Testspielphase. Die Partie gegen den FV Fortuna Heddesheim endete am Samstag zu Hause mit 5:2 (4:1) für das Team von Trainer Anouar Ddaou. Nach den neunzig Spielminuten gab positive Erkenntnisse wie auch eine negative. Beide sind nicht gerade überraschend. Das Toreschießen funktioniert, das Verteidigen gegen den Gegenspieler und den Ball dagegen ist immer noch ausbaufähig. 

Die Viererkette, gebildet durch Felipe Ralda de Oliveira, Jabez Makanda, Leo Klein und Nicolas Obas, hat viel zu viel zugelassen. Die Gäste kamen zu einigen guten Gelegenheiten. Aber alles der Abwehrkette zuzuschreiben, wäre zu einfach. Das Verteidigen müsste viel früher auf dem Spielfeld beginnen und vor allem effizienter und konsequenter. 

Zu Beginn der Partie durfte Jabez Makanda gleich einmal den Ball von der Linie kratzen. Heddesheim zeigte, dass es zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Sie versteckten sich keinesfalls und zeigten einen guten strukturierten Fußball. Nur der Defensive wurden in der Folge die Grenzen aufgezeigt. 

Die Wormatia erhöhte nach 15 Minuten die Schlagzahl und zeigte ein eindrucksvolles Pressing. Die Führung fiel nach einer Ecke. Die Hereingabe von Mert Özkaya brachte etwas Chaos in die Defensive. Der Ball kam zurück und Mert und traf trocken in die lange Ecke. 

Kurz darauf der nächste Treffer: Balleroberung in der vorderen Front, gelungener Chip-Ball vom Tom Fladung auf David Schehl und dessen Abschluss traf den Torhüter auf dem falschen Fuß. Eine altbekannte Schwäche brachte den Anschlusstreffer – durch einen Standard. Der erste Ball ging an die Latte und im Nachgang traf Fabian Geckle per Kopf. 

Dass der VfR aber auch Standard kann zeigte Leo Klein, als er einen Eckball von Nico Jäger einköpfte. Der vierter Treffer vor der Pause war wieder Mert Özkaya überlassen. Mit steigendem Selbstvertrauen hatte Lukas Sundin einige sehr gut Offensivaktionen. Großer Offensivdrang, gepaart mit ein paar Unsicherheiten in der Defensivarbeit – so lässt sich die erste Hälfte gut beschreiben. 

Glück für Wormatia
In der zweiten Hälfte war die Chancenverwertung nicht mehr so ausgeprägt. Zwar traf Felipe Ralda de Oliveira gleich zum 5:1, aber weitere gute Gelegenheiten oder Spielzüge wurden nicht mehr mit der nötigen Konsequenz zu Ende gespielt. Zur Ergebniskorrektur traf zum zweiten Mal Fabian Geckle. Bei zwei weiteren Alu-Treffern hatte die Wormatia das Glück auf ihrer Seite. 

Es war ein guter Test mit einigen Abstrichen. Jetzt gilt es, in den letzten zwei Wochen noch mehr Stabilität einzubringen. Offensiv sah es schon ganz gut aus. 

Am Samstag, dem 28. Februar, geht es wieder einmal zu Rot-Weiß Walldorf, dieses Mal aber gegen die 2. Mannschaft. Anpfiff ist dort um 14 Uhr.