Nibelungen Kurier: VfR gewinnt wieder
11.02.2026Von Marcus Diehl › Wir schauen zurück auf den 18. Oktober des vergangenen Jahres. Kaum zu glauben, aber an diesem Tag hat der VFR Wormatia Worms in der Oberliga das letzte Mal den Platz als Sieger verlassen. Nach einem Pokalspiel, acht Meisterschaftsspielen und vier Testspielen gibt es beim FV Biebrich einen 3:2 (1:2)-Erfolg. Es ist zwar nur ein Test-Sieg bei einem Verbandsligisten, trotzdem Balsam für die Seele. Jede Kleinigkeit kann für die Selbstverständlichkeit und das Selbstvertrauen gut sein. Erfolge können ein Problemlöser sein.
Trainer Anouar Ddaou agierte mit einer stark veränderten Startelf. Im Tor startete John Dos Santos. Die Defensive bestand aus Moritz Gotthardt, Jabez Makanda, Kerem Kabadayi und Nicolas Obas. Vasileios Siontis und Kaan Özkaya bildeten das Abräumer-Duo vor der Abwehr. Dafür war Marc Nauth nach Krankheit wieder dabei.
Zurück in die Erfolgsspur
Die Gäste starteten mit ihrer stärksten Aufstellung. So war es kein großes Wunder, dass die Wormatia in der ersten Hälfte ihre Probleme auf dem Platz hatten, bis die Mechanismen greifen konnten. Sie lagen mit 0:2 schon hinten. Beide Male stand Niko Puchalla richtig und vollendete. Wichtig war der Anschluss noch vor der Pause. Marc Nauth war der Torschütze. Durch das Einwechseln wichtiger Stammkräfte zog die Mannschaft das Momentum auf ihre Seite. Durch ein weiteres Tor von Marc Nauth und einen direkt verwandelten Freistoß von Mert Özkaya, konnte die Partie in einen Erfolg gedreht werden.
Eine tolle Moral zeigte das Team und gleichzeitig bestätigten sie die These vom Coach, dass die Mannschaft intakt ist. Sie arbeiten viel und wollen so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückkommen.
Debüt von Kerem Kabadayi
Eine Halbzeit lang stand Kerem Kabadayi auf dem Feld. Der 19-Jährige feierte sein Debüt. Kompromisslos in den Zweikämpfen und gegen den Ball, blitzte teilweise sein Talent auf. In den nächsten Wochen muss das Zusammenspiel weiterhin gefördert werden. Das gilt aber auch für alle Reservisten, die zum Zuge gekommen sind. Von einigen dürfte eigentlich mehr zu erwarten sein. Es muss das Ziel sein, die Stammkräfte unter Druck zu setzen, im Training und im Wettkampf. Sie müssen sich noch stärker aufdrängen.
