FuPa.net: Warum Nico Jäger zwei weitere Jahre bei der Wormatia bleibt

01.04.2026

Im Wormatia-Podcast „1908“ gibt der Wormser Oberliga-Offensivspieler Einblicke zu verschiedenen interessanten Themen

Worms. Nico Jäger wechselte im vergangenen Sommer von der hessischen Gruppenliga in die Oberliga und setzte sich in Worms auf Anhieb durch. Anders als seine Mitspieler hat der 25-jährige Offensivspieler seinen Vertrag beim VfR inzwischen um gleich zwei Jahre verlängert. Im Wormatia-Podcast „1908“ sprach Nico Jäger über…

… seine Vertragsverlängerung: „Ich fühle mich hier pudelwohl, das ist das Wichtigste für mich. Ich hätte es nicht gemacht, wenn es anders gewesen wäre. Ich habe mit Anouar (Trainer Ddaou, Anm.) ein super Verhältnis, wir sprechen viel und er hat mich auch im Winter angerufen und mir die langfristigen Ziele erklärt. Das hat mich überzeugt. Ein anderer Grund ist, dass ich in Vollzeit arbeite, in Lampertheim wohne und es nicht weit von dort habe. Ich hätte ehrlich gesagt keine Lust, irgendwo eine Stunde hinzufahren.“

… seine Lieblingsposition: „Das hängt von Gegner und Platz ab. Bei uns im großen Stadion sehe ich mich auf Außen, wo ich mein Tempo ausspielen kann. Gegen tief stehende Gegner auf engen Kunstrasenplätzen spiele ich aber auch gerne auf der Acht, wenn ich das Spiel vor mir habe. In Auerbach habe ich früher auf der Acht, der Zehn und auf Außen gespielt – ich bin also variabel.”

… seine zukünftige Rolle: „Ich bin keiner, der laut vorangeht wie ein Laurenz Graf, muss ich sagen. Eher einer, der ruhig ist, sein Spiel spielt und auch nicht mit dem Schiedsrichter diskutiert. Im nächsten Jahr werden die Karten wieder neu gemischt, keiner ist von Anfang an gesetzt und nur weil ich dieses Jahr einen Stammplatz habe, spiele ich nächstes Jahr wieder so viel. Da muss ich mich wie jeder andere wieder neu beweisen und meine Leistung auf den Platz bringen.”

… den überraschenden Winterabgang von Kapitän Altin Vrella: „Als ich die Nachricht gelesen habe, lag ich zuhause auf der Couch und habe auf Instagram rumgescrollt. Und dann war da Altins Gesicht auf dem Display und daneben stand ‘Abgang’. Ich habe zuerst gedacht: ‘Das kann nicht sein’. Ich wusste davon vorab wirklich gar nichts. Altin hat uns in der Kabine dann erklärt, dass er Probleme mit seinem Job hatte und er nun diese Möglichkeit (in Hummetroth, Anm.) annehmen müsse. Ich fand das Ganze menschlich sehr schade, weil Altin eine Führungsfigur von uns war. Aus beruflicher Perspektive kann ich seinen Schritt aber schon nachvollziehen.“