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Traumstart für Marcel Kunstmann in Worms

Er wurde erst wenige Stunden vor Ende der Winter-Transferperiode verpflichtet, um Wormatias Offensive zu verstärken, und er war gleich im ersten Punktspiel 2014 mit seinem Tor zum 1:1 in Homburg erfolgreich: Marcel Kunstmann. Wir sprachen mit dem 25-jährigen, 1,93 Meter großen Vollblutstürmer, der aus der Nähe von Rostock stammt und zuletzt bei Drittligist VfL Osnabrück unter Vertrag stand. 

Wormatia-Redaktion: “Glückwunsch Marcel, gleich im ersten Spiel für Deinen neuen Verein ein Tor! Besser konnte der Einstand kaum verlaufen oder?”

Marcel Kunstmann: “Natürlich habe mich sehr gefreut, dass mir gleich ein Tor gelungen ist und ich der Mannschaft damit helfen konnte. Wichtiger war jedoch die Art und Weise, wie wir uns in Homburg präsentiert und gegen ein Spitzenteam voll mitgehalten haben. So war das 1:1 am Ende absolut verdient, und wir konnten zufrieden vom Platz gehen.”

 

Wormatia-Redaktion: “Du warst vor dem Auftaktspiel verletzt, konntest zeitweise nicht mit der Mannschaft trainieren und standest trotzdem in Homburg in der Anfangsformation. Warst Du von Deiner Nominierung selbst überrascht?”

Marcel Kunstmann: “Nicht unbedingt überrascht, aber es hat mich schon gefreut, als mir der Trainer kurz vor Spielbeginn sagte, dass ich von Anfang an dabei bin. Das ist für mich ein echter Vertrauensbeweis und gibt mir einen positiven Schub, zeigt aber andererseits auch den Mut des Trainers zur Offensive: Mit Adam Jabiri, Lucas Oppermann, Alper Akcam und mir standen gleich vier Stürmer in der Startelf. Allerdings muss man in unserer Situation auch ein gewisses Risiko eingehen, denn ohne Tore kann man kein Spiel gewinnen.” 

 

Wormatia-Redaktion: “Die Mannschaft ist ja praktisch zum Siegen verdammt, um das rettende Ufer noch zu erreichen. Kann das gelingen?”

Marcel Kunstmann: “Davon bin ich felsenfest überzeugt. Wir haben noch 14 Spiele, in denen wir mit viel Einsatz und großer Leidenschaft um jeden Punkt kämpfen werden. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr positiv, was sicher auch ein Verdienst der Teambuilding-Trainer von Laganda ist. Das ist wirklich eine sehr gute Sache, die auch zeigt, dass die Sportliche Leitung jede Möglichkeit sucht, um den Klassenerhalt zu realisieren.”

 

Wormatia-Redaktion: “Du warst 2012/13 beim SC Verl mit 16 Toren überaus erfolgreich, bist dann zum VfL Osnabrück in die 3. Liga gewechselt und hast dort fast nur auf der Bank gesessen. Fiel Dir die Rückkehr in die Regionalliga schwer?”

Marcel Kunstmann: “Verl war mein Sprungbrett in die 3. Liga, und natürlich hätte ich mich gerne in der höheren Spielklasse etabliert. Dazu sah ich jedoch nach der Vorrunde in Osnabrück, wo ich fast nur auf der Tribüne saß, keine reelle Chance mehr. Ich wollte wieder spielen und nicht meinen Vertrag beim VfL aussitzen. Deshalb habe ich mich, als ein entsprechendes Angebot kam, für den Wechsel nach Worms entschieden.”

 

Wormatia-Redaktion: “Ging dieser Wechsel zur Wormatia reibungslos über die Bühne?”

Marcel Kunstmann: “Ich bin hier wirklich sehr gut aufgenommen worden. Es gab von der ersten Minute an keinerlei Probleme, so dass ich sofort durchstarten konnte. Alle haben dazu beigetragen, mir den Einstand in der neuen Umgebung so leicht wie möglich zu machen – die Trainer, die Sportliche Leitung, die Mitspieler, die Betreuer. Für alle Hilfe und Unterstützung möchte ich sehr gerne mit Toren zurückzahlen.”

 

Wormatia-Redaktion: “Dann hoffen wir, dass Dir vielleicht schon am Samstag gegen Freiburg der nächste Treffer gelingt und danken für das nette Gespräch.

Das Gespräch mit Marcel Kunstmann führte Frank Beier

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