06.11.2018 00:02 Kategorie: Aktuell, Startseite
Von: Redaktion / Stadt Worms

Werner Dinger nun bei "seiner" Wormatia in bleibender Erinnerung


von links: Christian Bub (Büro des Oberbürgermeisters), Gerd Obenauer (Vorstand Wormatia), Oberbürgermeister Michael Kissel, Doris Hesch (Tochter von Werner Dinger), Michaela Schmitt (Enkeltochter von Werner Dinger), Werner Hesch, Andreas Schmitt | Foto: Stadt Worms

Nachdem das Werner-Dinger-Gedenkschild am Bahnhofsvorplatz entwendet wurde, erinnert nun ein neues Schild in der EWR-Arena an sicherem Ort an den unermüdlich für Worms engagierten Bürger.

Werner Dinger war ein Mensch mit Ideenreichtum und unermüdlichem Tatendrang, besonders dann, wenn es um „seine“ Wormatia und den Hauptbahnhof ging. Vielen Wormserinnen und Wormsern war er bekannt und vielen bleibt er in guter Erinnerung. 2012 trat Werner Dinger aus diesem Leben, in dem er viel Gutes für seine Heimatstadt Worms geleistet hat. Uneigennützig, mit großer Begeisterung und ehrenamtlich.

Am Bahnhofsvorplatz erinnerte bislang ein Schild an ihn und seine unvergessene Persönlichkeit. Umso größer die Enttäuschung, als das Gedenkschild plötzlich verschwunden war. Am vergangenen Mittwoch lud deshalb Oberbürgermeister Kissel in die EWR-Arena, um im Kreise von Familienangehörigen ein neues Gedenkschild an geschützterer Stelle zu enthüllen. Am nördlichen Seitenaufgang der Haupttribüne erinnert die neue Tafel nun auch mit Foto an das agile Wormser Urgestein. „Über 60 Jahre war Werner Dinger dem VfR Wormatia in Höhen und Tiefen treu verbunden, mehr als 40 Jahre organisierte er die Tombola für unsere Weihnachtsfeiern“, hob Gerd Obenauer die Verdienste des verstorbenen Vereinsmitglieds und Träger des Wormatia-Ehrenrings hervor.  

„Die Sauberkeit des Bahnhofs und der Einsatz für unseren Wormser Traditionsverein waren ihm eine Herzensangelegenheit“, erinnerte Michael Kissel an so manche Begegnung mit seinem persönlichen Freund Werner Dinger, „den man oft mit dem Besen in der Hand vor und im Bahnhofsbereich erspähte, oder ihm beim Spendensammeln für unterschiedliche Anlässe und Vorhaben in der Stadt begegnete.“

Sein Faible für die Eisenbahn blieb ihm auch selbst nach 42 Jahren beruflicher Tätigkeit bei der DB erhalten, die ihn für sein selbstloses Engagement für den Wormser Bahnhof zum „Ehrenpaten“ ernannte. Ein Herzenswunsch ging für Werner Dinger in Erfüllung, als das von ihm initiierte Nibelungenbähnchen erstmals seine Fahrt aufnahm und seitdem den Touristen eine bequeme Sightseeingtour durch die Stadt ermöglicht. Insgesamt 175.000 Euro hatte der rührige Wormser in unzähligen Stunden und mit großer Überzeugungskraft an Spenden dafür eingesammelt. Für sein unermüdliches ehrenamtliches Wirken wurde Werner Dinger 1995 nicht nur mit der Verdienstmedaille der Stadt Worms ausgezeichnet, sondern 1998 auch mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz.  



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