05.08.2017 22:00 Kategorie: Aktuell, Regionalliga, Startseite
Von: Christian Bub

Mainz 05 II eine Nummer zu groß


Fotos: Flesner

Kein guter Heimauftakt für den VfR, die Wormaten müssen sich Drittligaabsteiger Mainz 05 II mit 1:4 (1:1) geschlagen geben. Jan Lucas Dorow traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Nur eine Änderung gab es in der Startformation. Benjamin Maas meldete sich wieder einsatzbereit und verteidigte neben Patrick Auracher, dafür rückte Aushilfsverteidiger Ricky Pinheiro neben Benni Himmel ins defensive Mittelfeld. Perric Afari, letzte Woche noch der Partner von Himmel, musste wegen einer in Stuttgart erlittenen Blessur am Fuß passen und steigt erst nächste Woche wieder ins Training ein.

Die Wormaten kamen gut ins Spiel. Gleich nach zwei Minuten drang Alan Stulin von links in den Strafraum ein, sein Pass in den Rückraum landete jedoch beim Gegner. Kurz danach sorgte der laufstarke Daisuke Ando für Gefahr, bei dessen Flanke Jan-Lucas Dorow im Abseits gestanden haben soll. Die Mainzer taten sich schwer zu Beginn, gingen aber trotzdem in Führung. Nach einem Eckball wurde der Ball an die Latte gehämmert, die Abwehr konnte nicht klären und im Nachsetzen traf Neubauer in den Winkel (7.). Nun zeigten die Gäste immer wieder ihre spielerische Überlegenheit mit schnörkellosem Umschaltspiel, das die Wormaten vor einige Probleme stellte. Recht überraschend fiel deshalb der Ausgleich. Himmel spielte einen klugen Steilpass in den freien Raum und Dorow blieb frei vor Dahmen Sieger (19.). Zwei Minuten später erlief sich Ando einen langen Ball und war schon am Torwart vorbei, soll dann aber seinen Gegenspieler unfair zu Fall gebracht haben. Das Tor tat dem VfR sichtlich gut, man stellte sich dem Kampf und setzte eigene Akzente. Immer wieder kamen aber auch die Mainzer gefährlich vor den Strafraum. Bei einer scharfen Flanke (35.) und einem Konter (42.) verhinderten Maas und Himmel Schlimmeres. Vorne suchten Ando und Stulin den Abschluss (34.), Dorow konnte bei einem langen Ball seinem Gegenspieler nicht entwischen (40.) und eine scharfe Hereingabe von Ömer Yildirim verpasste Johnathan Zinram nur knapp (41.).

Pünktlich zum Wiederanpfiff setzte ein Platzregen ein und als dieser aufgehört hatte, lagen die Gäste wieder in Führung. Mario Miltner hatte zuvor eine scharfe Hereingabe im Nachfassen gesichert (51.) und Costly aus zwei Metern freistehend vorbei geköpft (52.). Den nächsten Angriff, einen sauberen Konter, vollendete Lappe am langen Pfosten problemlos per Kopf (53.). Nach einer Stunde kam mit Neuzugang Thomas Gösweiner ein weiterer Stürmer, Ando rückte nach außen und Zinram übernahm den Part des Rechtsverteidigers. Das Spiel wurde ruppiger, die Wormser Angriffe blieben nicht zwingend genug. Dahmen musste einen Himmel-Schuss aus dem Hinterhalt parieren (66.), Ando schoss aus der Drehung drüber (71.) und der ebenfalls eingewechselte Steffen Straub versuchte es aus der Distanz (78.). Dagegen rutschte Miltner ein Schuss aus der zweiten Reihe durch die Hände und titschte an die Latte (70.). In der Schlussphase setzte sich schließlich die spielerische Überlegenheit der geduldigen Mainzer durch. Mörschel erzielte mit trockenem Flachschuss das 1:3 (78.) und in der Nachspielzeit machte Costly den Deckel drauf. Vielleicht wäre noch etwas drin gewesen für die nicht aufgebenden Wormaten, wenn Straub oder Dorow im Strafraum die dicke Chance zum Anschlusstreffer genutzt hätten (82.). So stand am Ende eine gerechte Niederlage.

Am nächsten Samstag muss der VfR beim zweiten Drittligaabsteiger, dem FSV Frankfurt antreten. Nicht dabei sein wird Johnny Zinram, der in der Schlussphase die Ampelkarte kassierte. Nach zwei Niederlagen fordert Steven Jones dort nun einen Sieg vor dem dann folgenden spielfreien Wochenende.

Tore: 0:1 Neubauer (7.), 1:1 Dorow (19.), 1:2 Lappe (53.), 1:3 Mörschel (78.), 1:4 Costly (90.+2)
Gelb: Dorow (62.), Himmel (67.), Ando (88.) / Lappe (67.), Baku (81.)
Gelb-Rot: Zinram (Wormatia/87.)
Zuschauer: 1.208  Schiedsrichter: Luca Schlosser (Stahlhofen)

Wormatia Worms
Miltner - Yildirim (60. Gösweiner), Auracher, Maas, Stulin - Himmel (87. Bülbül), Pinheiro - S. Schmitt (70. Straub), Dorow, Zinram - Ando.

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