
ab 2008: Auf zu neuen Ufern?
| Saison | Liga | Platz | Tabelle | Spiele | Kader | Foto |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/2012 | Regionalliga Süd | Spiele | Kader | Foto | ||
| 2010/2011 | Regionalliga Süd | 12. | Tabelle | Spiele | Kader | Foto |
| 2009/2010 | Regionalliga West | 17. | Tabelle | Spiele | Kader | Foto |
| 2008/2009 | Regionalliga West | 16. | Tabelle | Spiele | Kader | Foto |
Info
Die Regionalliga, das Sorgenkind des DFB. So könnte man sagen, betrachtet man sich die Vergangenheit der Liga und den fortwährenden Kampf um finanzielle Tragfähigkeit. Ursprünglich 1963 fünfgleisig als regionaler Unterbau der neuen Bundesliga eingeführt, wurde sie bereits 1974 wieder abgeschafft. Die zweigleisige zweite Bundesliga bildete fortan das Bindeglied zwischen Bundesliga und 1. Amateurligen, erst zwanzig Jahre später tauchte sie wieder auf. Für einen verbesserten Unterbau und höhere Leistungsdichte im Profibereich sollte sie als dreigleisige dritte Liga sorgen. Dreigleisig? In der Tat war sie dies offiziell bis ins Jahr 2000 - auch wenn es vier Regionalligen gab. Denn die Regionalligen Nord und Nordost sollten eigentlich nur als Übergangslösung eigenständig sein und nach zwei Jahren zusammengelegt werden, was 1995 aber verworfen wurde. 2000 wurde die Regionalliga dann zweigleisig (Nord und Süd), zwecks höherer Leistungsdichte. Dies galt bis 2008 als die eingleisige "Dritte Liga" eingeführt wurde, zwecks höherer Leistungsdichte, und die Regionalliga viertklassig wurde - diesmal "richtig" dreigleisig mit den Staffeln Nord, West und Süd. Ob dies nun auf Dauer funktioniert, will der DFB nun im Jahr 2012 entscheiden. Aufgrund allgemeiner finanzieller Drahtseilakte bei einem nicht unerheblichen Teil der Vereine und einer Vielzahl Zweitvertretungen der Bundesligisten, darf man sich auf die nächste Änderung schon einmal vorbereiten.
Den Wormaten wurde schnell klar, dass überregional ein anderer Wind weht. Konditionell und spielerisch konnte man in der Premierensaison nur schwer mithalten, zumal einem die Zweitvertretungen regelmäßig mit Profileihgaben und Jugendnationalspielern eine lange Nase drehten. Einige Vereine übernahmen sich in der neuen Liga auch finanziell: Sachsen Leipzig, Altona 93, TSV Großbardorf, Viktoria Aschaffenburg und der FSV Lu-Oggersheim. So wurde der Abstieg in allen drei Ligen nicht nur auf sportlicher Ebene entschieden, wovon auch die Wormaten profitierten. Dank dem Rückzug des FSV Oggersheim blieb der VfR in der Liga und erhielt eine zweite Chance, sich sportlich zu beweisen.