Sechs Mal in ihrer Geschichte musste sich Wormatia durch eine Aufstiegsrelegation kämpfen, um eine erfolgreiche Saison mit dem Aufstieg zu krönen. Drei Mal gelang es, drei Mal nicht.

1977: Aufstieg zur 2. Bundesliga Süd

Was im Vorjahr nicht geklappt hatte, schaffte Wormatia diesmal - und zwar per Punktlandung. Dabei sah es überhaupt nicht gut aus, denn schon wieder wollte einfach kein Sieg gelingen: 1:1 in Neunkirchen und zweimal 1:1 gegen Neuendorf. Und weil Neunkirchen beide Spiele gegen Neuendorf gewinnen konnte, gabs im letzten Spiel nur noch eine kleine Chance für Wormatia. Die Saarländer mussten geschlagen werden - und zwar mit drei Toren Unterschied. Es war schon ein Wunder nötig. Nun, wer damals dabei gewesen war, wird dieses Spiel bis heute nicht vergessen haben. Das Wunder hatte einen Namen: Emanuel Günther...
zur Aufstiegsrunde

1976: Aufstieg zur 2. Bundesliga Süd

Es wollte einfach kein Sieg gelingen: 1:1 gegen Trier, 1:1 und 2:2 gegen Neunkirchen. So gings zum Showdown ins Moselstadion zur Trierer Eintracht, wo vor 16.000 Zuschauern ein Sieg her musste um die Trierer zu überholen. Das denkwürdige Spiel markierte den Startpunkt der bis heute andauernden Rivalität beider Fangruppen und die mitgereisten Wormaten dürften sich heute hauptsächlich an zwei Personen erinnern: Schiedsrichter Wilfried Haselberger aus Reutlingen und Stürmer Elmar Geirsson...
zur Aufstiegsrunde

1965: Aufstieg zur Bundesliga

Als Außenseiter kämpfte man zusammen mit Borussia Mönchengladbach, SSV Reutlingen und Holstein Kiel um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Gleich zum Auftakt gabs vor 20.000 Zuschauern im Wormatia-Stadion ein 1:5 gegen Gladbach und in der Folge gelang nur ein Sieg in Kiel. Im letzten Spiel wollte man in Gladbach zumindest den Spielverderber spielen und ging vor 35.000 Zuschauern in Führung, ehe Günter Netzer die Borussen doch die Bundesliga schoss.
zur Aufstiegsrunde

1944: Aufstieg zur Gauliga Hessen/Nassau

Nach dem Abstieg aus der Gauliga in die Kreisliga Worms gelangen Wormatia dort in sechs Spielen sechs Siege mit 50 geschossenen Toren. Auch in der Aufstiegsrunde war der VfR nicht aufzuhalten und gewann ebenfalls alle Spiele. Am Ende war die Aufstiegsrunde jedoch überflüssig: Weil kriegsbedingt kaum noch Vereine spielfähig waren, wurden zur Saison 1944/45 im Gau Hessen/Nassau einfach alle übrig gebliebenen Mannschaften unabhängig von ihrer Spielklasse in acht Gruppen aufgeteilt.
zur Aufstiegsrunde

1924: Aufstieg zur Bezirksliga Rheinhessen/Saar

Anfang der 20er Jahre spielten der FV Wormatia und der VfR 08 in der Kreisliga Hessen, damals höchste Spielklasse. Nach einer Spielklassenreform wurde Wormatia zweitklassig, der VfR gar drittklassig. Man fusionierte am 16. Oktober 1922 zum VfR Wormatia 08 und nahm den Wiederaufstieg in Angriff. Dies gelang in der Saison 1923/24, als man als Meister auch in der Aufstiegsrunde bestand und in die zwischenzeitlich gegründete erstklassige Bezirksliga aufstieg.
zur Aufstiegsrunde

1914: Aufstieg zur A-Klasse Mittelrhein

Als Meister der B-Klasse Mittelrhein im Bezirk I nahm der FV Wormatia zusammen mit den übrigen Meistern an der Westkreismeisterschaft der B-Klasse teil. Der Sieger dieser Viererrunde stieg in die A-Klasse auf, der zweithöchsten Spielklasse in Süddeutschland. Wormatia konnte nur ein Spiel gewinnen und wurde Gruppenletzter.
zur Aufstiegsrunde

Anfragen zum Archiv:

Christian Bub
E-Mail schreiben